D. Hennings: Raumakustische Optimierung ...

Anhänge

A.1 Literatur und Planungshilfen

Grundlagen und Normen

[DIN 18041] DIN 18041 (2004-05) Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen.

[Fasold, Sonntag, Winkler, 1987] W. Fasold, E. Sonntag, H. Winkler: Bau- und Raumakustik; Köln: 1987 (vergriffen).

[Fasold, Veres, 1998] W. Fasold, E. Veres: Schallschutz und Raumakustik in der Praxis; Berlin: Verlag für Bauwesen; 2. Aufl. 2003.

[ISO 3382] ISO 3382 (1997): Acoustics - Measurement of the reverberation time of rooms with reference to other acoustic parameters; deutsche Version: DIN EN ISO 3382 (2000)

[Kuttruff, 2006] H. Kuttruff: Room Acoustics; London 2006.

Weiterführende Literatur

[Beranek, 2004] L. Beranek: Concert Halls and Opera Houses;
2. Aufl. New York: Springer, 2004.

[Blauert, 1996] J. Blauert: Spatial Hearing; Revised Edition, Cambridge, MA, 1996.

[GMS, 2004] EnOB-Dokumentation des Neubaus Gebhard-Müller-Schule in Biberach;
im Internet unter 'www.enob.info'

[Hennings, 2002] D. Hennings: Optimierung der Raumakustik in passiv klimatisierten Räumen mit schallharter Decke. Eine Simulations-Studie für das EnOB-Programm zur Akustik in Kommunikationsräumen; Köln, 2002; im Internet unter 'www.eclim.de'.

[Hennings, 2007] D. Hennings: Raumakustisches Monitoring in passiv klimatisierten und Bauteil-aktivierten Gebäuden. Ergebnisbericht zum EnOB-Projekt: Optimierung der Raumakustik in passiv klimatisierten Räumen mit schallharter Decke - Teil 2: Begleituntersuchung und Messungen an realisierten Beispielen. Köln, April 2007; im Internet unter 'www.eclim.de'

Planungshilfen

[Aurora] A. Farina: Aurora; Software zur Messung und Verarbeitung von Impulsantworten analog ISO 3382; im Internet unter 'www.angelofarina.it'.

[CATT] CATT-Acoustic, Software für raumakustische Simulation. www.catt.se

[ODEON] ODEON, Software für raumakustische Simulation. www.odeon.dk

[PTB, 200x] Physikalisch-technische Bundesanstalt: Datenbank der Absorptionsgrade und Diffusivitäten. Im Internet unter 'www.ptb.de'.

[Zorba] Zorba, Software zur Berechnung von Schallabsorbern.
Info unter www.rahe-kraft.de

A.2 Hinweise zur Verwendung der Hörproben

Die Hörproben können in zwei Gruppen unterteilt werden:

- allgemeine Hörproben, die einen Ton, einen Klang, ein Geräusch oder ähnliches vorstellen. Diese Hörproben sind monaurel und eignen sich für die Wiedergabe sowohl über Laut­sprecher als auch über Kopfhörer.

- Hörproben, die Eigenschaften eines Raums vorstellen. Diese Hörproben sind binaural hergestellt - das ist eine besondere Art der Stereophonie, bei der die beiden Kanäle nicht Lautsprechern im Wiedergaberaum zugeordnet sind, sondern direkt den beiden Ohren des Hörers. Praktisch geschieht dies, indem die beiden Kanäle über einen Kopfhörer direkt den Ohren zugeführt werden. Binaurale Hörproben sind deshalb nur für Kopfhörer-Wiedergabe, nicht für Lautsprecher-Wiedergabe geeignet.

Einen Wiedergaberaum, der ein Klangereignis immer auch verändert, gibt es dann nicht. Die Hörer hören (näherungsweise), als seien sie im Aufnahmeraum (und nicht in einem Wieder­gaberaum). Dies wird hier genutzt, um die Eigenschaften verschiedener Räume vorzuführen. Und dehalb ist es unerläßlich, diese Hörproben mit Kopfhörer anzuhören. Über Lautsprecher funktioniert dieses Hineinhören in andere Räume nicht.

Beim Anhörern binauraler Hörproben können die Unterschiede zum normalen Hören im Raum irritieren: So bleibt beim Drehen des Kopfes in normalen Hörumgebungen das Hör­ereignis relativ zum Raum stehen, bei einer binauralen Übertragung dreht sich die gehörte Umgebung und der gehörte Raum mit dem Kopf.

Außerdem kann es irritieren oder die Wahrnehmung verändern, wenn der Raum, in dem sich der Hörer befindet, deutlich andere Eigenschaften (Größe, Nachhall,..) hat, als der über Kopf­hörer gehörte Raum. Deshalb ist es vorteilhaft, binaurale Hörproben mit geschlossenen Augen oder im Dunkeln anzuhören.

Alle Simulations-Hörproben wurden mittels der Software 'CATT acoustic' hergestellt.
Zum Abspielen der Hörproben wird hier der 'TinyPlayer' aus dem Open-Source-Projekt 'JLayer' verwendet.


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(c) D. Hennings (2001-2010)

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Stand 2010-02-04